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Algenbefall

Die Grundlage für das Algenwachstum wird durch das Vorhandensein von Feuchtigkeit, Kohlendioxid und Licht gelegt. Dabei werden mineralische Untergründe und deren Stoffe bevorzugt. Algenbefall wird also hervorgerufen durch das Zusammenwirken verschiedener Umwelt- und Objektbedingungen. Durch spezielle Putzbehandlungen einerseits bzw. durch werkseitig eingestellte Anstrich- und Putzsysteme kann der Algenbildung vorgebeugt werden

Bauwerkstemperatur

Temperatur des Untergrundes auf der z.B. ein Putz aufgetragen wird. Sie ist entscheidend für die Durchführung von Werkarbeiten.

Besenstrich

Oberfläche meist auf Beton, welche mit einem rauen Besen und Wasser hergestellt wird, oft bei Tankstellen zu sehen.

Brandwiderstandklassen

Das Brandverhalten von Bauteilen (Wand, Decke, Dach usw.) wird nach ÖNORM B 3800 in folgende Brandwiderstandsklassen eingeteilt: F 30 brandhemmend F 60 hochbrandhemmend F 90 brandbeständig F 180 hochbrandbeständig So hält z .B. ein Bauteil F30 einem Brand mindestens 30 Minuten stand. Bei den Brandwiderstandsklassen F90 und F180 dürfen nur nichtbrennbare Baustoffe (Brennbarkeitsklasse A wie z.B. Steinwolle) verwendet werden.

Diffusionsoffenheit

ist die Fähigkeit von Baustoffen für Wasserdampf durchlässig zu sein. Dies wird durch die sog. Wasserdampfdiffusions- widerstandszahl (µ) ausgedrückt. Diffusionsoffenheit wird in der Baubranche oft fälschlicherweise als "atmungsaktiv" bezeichnet. Diffusion ist jedoch als Bild zu verstehen, das die Austauschvorgänge des Bauteiles mit Wasser und Luft beschreibt. Der Wasserdampf wandert von der Bauteilseite mit hohem - zur Bauteilseite also mit niedrigem - Dampfdruck in der Regel von innen nach außen. Dies macht den Einbau von Dampfbremsen bzw. Dampfsperren notwendig.

DIN

Abkürzung für Deutsches Institut für Normung e.V.

Dispersionsfarben

Sind Farben die aus Kunststoffen und Wasser hergestellt werden.

EPS

expandiertes Polystyrol

Abkürzung für expandiertes Polystyrol. EPS Platten werden zur Herstellung von Dämmmaßnahmen herangezogen. Wird fälschlich auch oft als Porotzell- oder Styropor bezeichnet. Amwendungsgebiete: Wärmedämmverbunsysteme (EPS-F) Trittschalldämmung Verbundplatten

Fresco

Maltechnik bei der Kalkfarben direkt auf frischen Weißkalkputz aufgetragen wird.

Gipser

Stuckateure wurden früher Weißmaurer und in späterer Folge auch als Gipser, Rabitzer oder Plisterer bezeichnet.

Gipsplatten

Man unterscheidet generell zwischen Gipskartonplatten (Platte mit Kartonummantelung) und Gipsfaserplatten (z.B. Fermacell). Es gibt aber noch eine Vielzahl an verschiedenen Produktvariation – Feuchtraumplatten, Feuerschutzplatten, Akustikplatten usw.

Goldener Schnitt

Formenlehre der Proportionen. Kann durch das Verhältnis 3:5, 5:8, 8:13 usw. ausgedrückt werden.

Hellbezugswert

Der Hellbezugswert ist eine Messgröße für die Absorption der Sonneneinstrahlung auf Fassadenflächen, die den Reflexionsgrad eines bestimmten Farbtones wiedergibt. In der Skala bilden schwarz mit 0 und weiß mit 100 die Absolute. Der Hellbezugswert gibt an wie weit sich der jeweilige Farbton dem schwarz- oder weißton annähert. Bei zu niedrigen Werten besteht die Gefahr der Aufheizung und Überspannung an der Putzoberfläche.

k-wert

Kapillarität

…versteht man die Saugfähigkeit eines Baustoffes gegenüber Wasser und anderen Flüssigkeiten.

Kasein

Gesäuerte Magermilch die früher dem Kalkmörtel oder Kalkanstrichen zugegeben wurde um beim Mörtel oder Anstrich eine höhere Putzfestigkeit und Witterungsbeständigkeit zu erzielen.

Kunstharzputze

Organisch gebundene Beschichtungen für den Innen- und Außenbereich.

Leimfarben

Mineralische Farben aus tierischen- pflanzlichen oder cellulosen Leimen.

Marmorino

Produkt aus Marmormehl, Löschkalk und Wasser. Durch Verdichten entsteht eine glänzende Oberfläche.

Mineralwolle

Perlite

Perlite ist ein Gestein das bei mehr als 900 Grad gebrannt wird. Bei dieser Sinterhitze bläht er auf wird leicht und verändert seine Form. Wird heute als Bindemittel und Schüttung verwendet.

pH-Wert

Gibt an ob ein Baustoff saure oder alkalische Eigenschaften besitzt, oder sich im neutralen Zustand befindet.

Rabitz

Benannt nach Maurermeister Karl Rabitz. Begann Mitte des 19 Jhdt. Mit der Konstruktion von leichte Trennwänden aus Rundeisen und maschenartigen Gewebe das als Putzträger diente. Indirekter Vorläufer der heutigen Leichtbauweise.

Schaumglas

Hochwertiger Dämmstoff für die Bauindustrie als Schüttung oder in Platten. Sehr hohr Energieaufwand bei der Herstellung. Hervorragende Dämmeigenschaften.

Sgraffito

Alte Form der Wandgestaltung durch Auskratzen von unterschiedlich eingefärbten Putzen

Siliconharzfarben- und Putze

Hochwertige organische Endbeschichtungen für den Innen- und Außenbereich. Resident gegen Algen und Pilze.

Silikatfarben- und Putze

Mineralische Farben und Putze (teilw. organisch vergütet) basieren auf dem Bindemittel Kaliwasserglas.

Steinwolle

Wird auch als Mineralwolle bezeichnet. Anorganischer Mineraldämmstoff aus Basalt oder Diabasgestein.

Stuccolustro

Alte mehrschichtige und aufwendige Stucktechnik

Trass

Bindemittel welches durch Mahlen von Tuffstein gewonnen wird.

Trockenputz

Gipskarton- oder faserplatten welche mittels Ansetzbinder auf das Mauerwerk befestigt werden.

u-wert

Gibt diejenige Wärmemenge an, die in einer Stunde durch 1 m2 einer Wand von der Dicke d bei Beheizung hindurchgeht, wenn die Temperaturdifferenz der angrenzenden Luftschicht 1 K beträgt. Kleine Werte stehen also für eine gute Energiebilanz

Vollwärmeschutz

Vollwärmeschutz

Wärmebrücke

ist ein Bereich, an dem die Wärme deutlich schneller nach außen abfließen kann als bei einem ungestörten Bauteil. Es ergeben sich somit lokal niedrige Temperaturen auf der Innenseite des betroffenen Bauteils. Dies führt zu:

  • höherem Energieverbrauch
  • Feuchtigkeitsproblemen (Tauwasser- oder sogar Schimmelbildung)
  • Gefährdung der Bausubstanz
  • Typischerweise treten Wärmebrücken bei Bauteilübergängen auf.


Man unterscheidet:

  • geometrische Wärmebrücken (z. B. Ecken)
  • konstruktiv bedingte Wärmebrücken (z. B. Betonüberleger beim Fenster)
  • Wärmebrücken durch Ausführung (z. B. Lücken in der Dämmung)

Wärmedämmverbundsystem

Umgangsförmlich auch Vollwärmeschutz genannt. Konstruktive Massnahmen zur Verbesserung der Energiekennzahlen an Neubauten oder Thermische Sanierung an Altbeständen. Derzeit werden am Markt angeboten: EPS - Polystyrolsysteme EPS Diffusionsoffene Systeme Mineral- Steinwollesysteme Mineralschaumplatten Korkplatten Hanfplatten

Zarge

Als Zarge wird ein Türstock aus Holz oder Metall bezeichnet.

 

 

 

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Stand: 03.02.10  © 2010 Copyright by Flatscher Thomas Fa. FT-Bau